Online-Veranstaltung I Klug vorgesorgt mit Vollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung

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Deutschland

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Bildschirmfoto von der Startfolie des Vortrags "Klug vorgesorgt mit Vollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung"

Wer soll mich vertreten? Wer kann sich um mich kümmern? Was soll mit mir passieren, wenn ich nicht mehr allein entscheiden kann? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich unsere heutige Online-Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Beratungsdienst Geld und Haushalt organisiert wurde.

Referentin war Michaela Maria Bahlmann, freie Vortragsreferentin im Auftrag von Geld und Haushalt. Frau Bahlmann ist Rechtsanwältin, Notarin und Mediatorin. Durch die Veranstaltung führte unsere Engel-Referentin Lena, die die Teilnehmenden begrüßte, durch das Programm moderierte und Fragen aus dem Chat mitverfolgte. 

Wieder brach eine Veranstaltung mit Geld und Haushalt einen neuen Rekord: Nachdem bereits bei der letzten Online-Veranstaltung mit dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe (Thema: Erben und vererben) über 300 Teilnehmende zugeschaltet waren, waren diesmal zeitweise sogar über 400 Interessierte gleichzeitig dabei. Insgesamt haben sich 520 Personen zugeschaltet. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Menschen mithilfe von Vollmachten medizinische, betreuende oder finanzielle Regelungen festhalten können. Referentin Bahlmann machte deutlich, dass das nicht erst im Alter, sondern z. B. auch bei Krankheit oder Unfällen eine wichtige Rolle spielt. Sie betonte, dass die richtige Vorsorge wichtig ist, damit Angehörige im Ernstfall wirksam handeln können. 

Zu Beginn des Vortrags nahm sich die Referentin Zeit, das gesetzliche Betreuungsrecht zu erläutern. So konnten die Teilnehmenden mehr über die dahinterstehenden Gesetze zum Thema erfahren. Anschließend ging sie auf mögliche Regelungen im Alltag ein und stellte Arten von Vorsorgeverfügungen und Vollmachten vor. Bei letzteren legte sie einen Fokus auf die Vorsorgevollmacht und beschrieb die Inhalte und Grenzen der Vorsorgevollmacht. Diese kommt zum Zuge, wenn man aufgrund von Alter, Unfall oder Krankheit geschäftsunfähig ist und seine Angelegenheiten nicht mehr selbstständig regeln kann. 

Reicht die einfache Schriftform für eine Vollmacht aus? Braucht es eine notarielle Beglaubigung? Diese und ähnliche Fragen konnten im nächsten Teil des Vortrags beantwortet werden, in dem sich alles um die Form und Wirksamkeit von Vollmachten drehte. 

Anschließend stand die Patientenverfügung im Fokus: Wann kommt diese zum Zuge? Welche Anweisungen werden mit ihr erteilt? Wie konkret muss müssen Wünsche zu Behandlungen angegeben werden?

Der Chat machte deutlich, wie vielfältig die individuellen Situationen rund um das Thema Vollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung sind. Die Teilnehmenden wollten beispielsweise wissen, ob sie auch ohne Patientenverfügung über ihre Eltern oder Kinder entscheiden könnten. Andere Teilnehmende waren interessiert daran, ob sie die Vollmachten und Verfügungen immer bei sich tragen sollten und ob es ausreichend ist, diese in digitaler Form parat zu haben.

Die Referentin Bahlmann griff nach jedem Kapitel Fragen aus dem Chat auf und beantwortete diese direkt. In den letzten 15 Minuten der Veranstaltung war dann noch einmal Zeit für ausführlichere Detailfragen und das Einholen von Tipps. Frau Bahlmann beantwortete alle Anliegen verständlich und kompetent. 

Zum Ende der Veranstaltung bedankten sich viele Teilnehmende im Chat für den tollen Vortrag. Kommentare wie "Sehr verständlich erklärt", "Super Vortrag" und "Ich habe sehr viel gelernt" machten deutlich, wie begeistert die Teilnehmenden waren und wie verständlich die Präsentation und die komplexen Inhalte aufgearbeitet waren.

Wer sich weiter mit ähnlichen Themen beschäftigen möchte, findet auf unserer Website Informationen zu kommenden Veranstaltungen – etwa zur Übergabe von Immobilien zu Lebzeiten, die in einer weiteren Online-Veranstaltung mit Geld und Haushalt, vertieft wird.

Über den Beratungsdienst Geld und Haushalt

Der Beratungsdienst Geld und Haushalt unterstützt als Einrichtung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes seit 1958 private Haushalte bei ihrer privaten Finanzplanung. Unter dem Titel „Finanzbildung für alle“ fördert er damit die Finanzbildung der Bevölkerung. Die umfangreichen Angebote sind durchgängig kosten- und werbefrei und stehen allen Verbrauchern offen. Für dieses Bildungsengagement wurde Geld und Haushalt von der Deutschen UNESCO-Kommission dauerhaft als offizielle Maßnahme der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. (Quelle: Link)

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) engagiert sich als ordentliches Mitglied von Deutschland sicher im Netz aktiv in den Projekten des Vereins. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der gefahrlosen Nutzung des Online-Bankings und der sicheren Durchführung von Käufen und Rechtsgeschäften über das Internet. Die Sparkassen geben heute bereits auf ihren Internetseiten vielfältige Tipps zur sicheren Nutzung des Internets.

Hier finden Sie die Präsentation der Veranstaltung zum Herunterladen:

Präsentation zum Online-Vortrag Klug vorgesorgt mit Vollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung (nicht barrierefrei)