Online-Veranstaltung: ePA und E-Rezept
Online
Deutschland
Unsere heutige Informationsveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an digitalen Gesundheitsthemen ist: Gemeinsam mit dem Kontakt- und Beratungszentrum in Görlitz organisierte Mobilreferent Johannes eine hybride Veranstaltung zu den Themen elektronische Patientenakte (ePA) und E-Rezept. Während sich Teilnehmende vor Ort in Görlitz versammelten, schalteten sich digital mehr als 60 Interessierte aus ganz Deutschland dazu.
Bereits zu Beginn wurde deutlich, wie weit das Netzwerk des Digitalen Engels mittlerweile reicht. Im Chat grüßten Teilnehmende aus Braunschweig, Lüneburg, Diez an der Lahn, Heidenheim an der Brenz, Adelsdorf, Sönnebüll bei Husum, Dresden, Eisenach, Kassel und vielen weiteren Orten. Die digitale Runde war lebendig, aufmerksam und bestens vernetzt – selbst das Wetter wurde kurz verglichen, von Sonnenschein bis Nebel.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ePA und E-Rezept im Alltag funktionieren und welche Voraussetzungen für die Nutzung erfüllt sein müssen. Johannes erläuterte verständlich, welche Vorteile die Anwendungen bieten und wie insbesondere Senior:innen davon profitieren können – etwa durch einen besseren Überblick über Befunde, Medikationspläne oder Verordnungen. Auch der strukturierte Medikationsplan wurde thematisiert und eingeordnet.
Schnell zeigte sich: Viele Teilnehmende haben sich bereits mit der ePA beschäftigt. Einige berichteten, dass sie die ePA bereits aktiv nutzen oder sich sogar zu ePA-Coaches ausbilden lassen. Andere schilderten ihre Erfahrungen mit der Einrichtung – von erfolgreichen Aktivierungen bis hin zu Hürden bei einzelnen Krankenkassen. Deutlich wurde dabei, dass die erstmalige Anmeldung häufig als komplex empfunden wird, die Nutzung im Anschluss jedoch einfacher gelingt.
Ein zentrales Thema war der Datenschutz. Mehrfach wurde gefragt, ob einzelne Diagnosen gespeichert oder Dokumente gezielt für bestimmte Ärzt:innen gesperrt werden können – beispielsweise sensible Informationen aus psychotherapeutischen Behandlungen. Johannes erklärte die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten in der App und machte deutlich, dass Versicherte selbst über Freigaben entscheiden können. Auch Fragen zu Krankenkassenwechsel, technischen Voraussetzungen wie NFC-Funktion oder Mindestversionen von Betriebssystemen sowie zur Nutzung auf verschiedenen Endgeräten wurden praxisnah beantwortet.
Diskutiert wurde zudem, wie mit fehlerhaften Einträgen – etwa bei ICD-Codes – umzugehen ist, welche Rolle die Telematikinfrastruktur spielt und warum perspektivisch strukturierte Daten für eine bessere Durchsuchbarkeit wichtig sind. Auch das E-Rezept sorgte für Austausch, beispielsweise zur Frage der Signatur durch Ärzt:innen oder zur Nutzung der E-Rezept App.
Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung: Präsentationsfolien wurden angefragt, weiterführende Links geteilt und am Ende vielfach Dank ausgesprochen. Rückmeldungen wie „sehr profund und verständlich“, „super informativ“ oder „vielen Dank für die klare Präsentation!“ unterstrichen die positive Resonanz.
Hier finden Sie die Präsentation der Veranstaltung zum Herunterladen:
Präsentation ePA und E-Rezept nicht barrierefrei (pdf, 1.99 MB)