Informationsveranstaltung: Künstliche Intelligenz

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Bürgerhaus
Ahlbertstr. 7a
54421 Reinsfeld
Deutschland

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Von hinten sind Teilnehmende zu sehen, die an Tischen in U-Form sitzen. Sie schauen nach vorne auf Petra, die gerade präsentiert.

Diese Woche übernimmt unsere Mobilreferentin Petra das Steuer des Info-Mobils in Rheinland-Pfalz. Fünf Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Der erste Halt führte sie am Vormittag nach Reinsfeld im Hochwald. Dort hatte die Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Im Hochwald auf Initiative von Karina Düpre-Kranz zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Bei ihrer Ankunft wurde Petra bereits herzlich von Karina Düpre-Kranz sowie Michael Müller, dem Ersten Beigeordneten der Ortsgemeinde Reinsfeld, begrüßt. Gemeinsam bereiteten sie den Veranstaltungsraum im Bürgerhaus vor. Unterstützt wurden sie außerdem von drei engagierten Digitalbotschaftern aus der Region, darunter Erwin Bäumker aus Reinsfeld. Eine schöne Zusammenarbeit, die einmal mehr zeigt, wie wichtig lokale Netzwerke für die digitale Teilhabe älterer Menschen sind.

Das Thema des Vormittags: Künstliche Intelligenz. Schon zu Beginn zeigte sich, wie unterschiedlich die Vorerfahrungen der Teilnehmenden waren. Einige waren überzeugt, mit KI bisher überhaupt nichts zu tun gehabt zu haben – zumindest nicht bewusst. Andere hatten bereits erste Erfahrungen gesammelt und beispielsweise ChatGPT ausprobiert.

Zunächst schuf Petra die notwendigen Grundlagen. Gemeinsam ging es der Frage nach, was Künstliche Intelligenz eigentlich ist und wie sie funktioniert. Die Teilnehmenden erfuhren, dass KI große Mengen an Daten analysiert, Muster erkennt und daraus Vorhersagen oder neue Inhalte erstellen kann. Dabei wurde auch deutlich, dass KI keine eigenen Gedanken oder Gefühle besitzt, sondern Wahrscheinlichkeiten berechnet. Ebenso sprach Petra über Chancen und Herausforderungen: KI kann den Alltag erleichtern, Texte schreiben, Bilder erstellen oder bei der Informationssuche unterstützen. Gleichzeitig können Fehler entstehen, Informationen erfunden werden oder Vorurteile aus den Trainingsdaten übernommen werden. Deshalb gilt auch bei KI: Ergebnisse sollten stets kritisch hinterfragt werden.

Nach einer kurzen Pause wurde es praktisch. Nun durfte die Gruppe selbst ausprobieren, was moderne KI-Werkzeuge leisten können. Petra fragte zunächst nach Ideen aus dem Publikum. Die wohl originellste Antwort ließ nicht lange auf sich warten:

„Gib mir eine Million!“

Der Wunsch wurde kurzerhand genauso in die KI eingegeben. Die Antwort sorgte für einige Lacher. Zwar konnte die KI erwartungsgemäß keine Million Euro verschenken, bot aber an, gemeinsam legale Strategien zu entwickeln, wie man diesem Ziel näherkommen könnte.

Anschließend ging es an die Bildgenerierung. Gemeinsam formulierte die Gruppe einen ausführlichen Prompt: Ein Oldtimer mit sechs Personen unterschiedlichen Alters – von drei bis 80 Jahren, Männer und Frauen –, dazu ein Anhänger mit Campingstühlen und Sonnenschirm. Die KI setzte die Beschreibung beeindruckend um. Danach zeigte Petra noch, wie sich bestehende Bilder verändern lassen. Auf einem bereits vorhandenen Foto eines offenen Formats mit ihrem Kollegen Johannes ergänzte die KI auf Wunsch der Gruppe kurzerhand eine Bierbank als zusätzliche Sitzgelegenheit. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie KI Bilder nicht nur erzeugen, sondern auch bearbeiten kann.

Zum großen Finale durfte natürlich auch diesmal die Musikerstellung nicht fehlen. Demokratisch entschied sich die Gruppe für einen fröhlichen Blues über den Sommer. Wenige Augenblicke später präsentierte die KI einen passenden Song, den Sie sich hier anhören können: 

Link zum Song 

Am Ende waren sich die Teilnehmenden einig: Sie nehmen viele neue Erkenntnisse mit nach Hause und haben einen deutlich besseren Eindruck davon gewonnen, was Künstliche Intelligenz kann – und was aber auch die Herausforderungen sind. Der Dank an Petra war entsprechend groß. Für sie ging es nach der Veranstaltung direkt weiter nach Konz.

Regionale Angebote 

Café Digital im Mehrgenerationenhaus Hermeskeil

Zwei engagierte Digitalbotschafter bieten allen Interessierten jeden Dienstag von 14 Uhr bis 16 Uhr im MGH Hermeskeil (Martinusstraße 5A, 54411 Hermeskeil) Hilfestellung im Umgang mit Smartphone, Tablet, Laptop & Co. Jedes Treffen beginnt mit einem kurzen thematischen Input – sowohl zu Android als auch zu iOS-Geräten – gefolgt von individueller Unterstützung bei konkreten Fragen und Problemen. Wer regelmäßig teilnehmen möchte, ist herzlich willkommen – aber auch spontane Besuche sind jederzeit möglich. Kommen Sie vorbei, lernen Sie dazu und entdecken Sie die digitale Welt in angenehmer Atmosphäre! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Karina Düpre-Kranz steht bei weiteren Fragen als Ansprechperson zur Verfügung: Tel: (06503) 9817523.

Digital-Sprechstunde im Bürgerhaus Reinsfeld

Ein engagierter Digitalbotschafter bietet im Bürgerhaus Reinsfeld (Ahlbertstraße 7a, 54421 Reinsfeld) jeden Monat eine kostenfreie Sprechstunde rund um digitale Themen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine (jeweils 15 Uhr bis 17 Uhr): 30.07.2026/ 27.08.2026/ 24.09.2026.

Digitalnachmittage in Thalfang

Engagierte Digitalbotschafter bieten alle vierzehn Tage in den Räumlichkeiten des „Betreuten Wohnen" (Hauptstraße 45, 54424 Thalfang) Unterstützung bei der Bedienung von digitalen Geräten und Anwendungen. Die Teilnahme an den Treffen ist selbstverständlich kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Auskünfte gibt gerne Herr Daniel Thiel von der Verbandsgemeinde-Verwaltung unter Tel. 06504 91 40 124. 

Überregionale und Online-Angebote