Online-Veranstaltung: Mobilitäts-Apps im Alltag nutzen
Deutschland
Auf Einladung der Volkshochschule SüdOst im Landkreis München führen wir heute eine Online-Veranstaltung zum Thema Mobilitäts-Apps im Alltag nutzen durch.
Auf Einladung der Volkshochschule SüdOst im Landkreis München fand heute eine bundesweit offene Online-Veranstaltung zum Thema Mobilitäts-Apps im Alltag statt. Referentin war unsere Mobilreferentin Petra – und das Interesse war groß: Rund 40 Teilnehmende aus ganz Deutschland schalteten sich dazu.
Schon zu Beginn wurde deutlich, wie wichtig digitale Anwendungen für Selbstständigkeit und Beweglichkeit im Alltag sein können. Petra zeigte den Teilnehmenden, wie verschiedene Apps dabei helfen, ohne eigenes Auto mobil zu bleiben, Wege einfacher zu planen oder sogar körperlich und geistig aktiv zu bleiben.
Ein Schwerpunkt lag auf Apps für Bus, Bahn und Fahrrad. Am Beispiel des DB Navigator erklärte Petra, wie man Verbindungen sucht, Fahrpläne prüft oder Tickets digital verwaltet. Ergänzend stellte sie Outdoor- und Routen-Apps wie Komoot vor, mit denen sich Rad- oder Wanderstrecken planen lassen – inklusive Navigation unterwegs.
Auch digitale Unterstützung für Menschen mit Seheinschränkungen wurde thematisiert, zum Beispiel die App "Be My Eyes". Sie verbindet Menschen mit Sehbeeinträchtigungen per Videoanruf mit freiwilligen Helfer:innen weltweit. Diese können beispielsweise dabei unterstützen, Produktetiketten zu lesen, Gegenstände zu identifizieren oder sich in einer neuen Umgebung zu orientieren.
Doch Mobilität bedeutet nicht nur Fortbewegung – auch körperliche und geistige Aktivität spielen eine wichtige Rolle. Deshalb stellte Petra unter anderem die Trainings-App "5 Minuten Rückentraining" vor, die kurze Übungen für den Alltag anbietet. Außerdem zeigte sie, wie sich über Plattformen wie YouTube zahlreiche Fitness- und Bewegungsangebote finden lassen, die man ganz bequem zu Hause ausprobieren kann.
Für die geistige Mobilität stellte Petra außerdem die App "NeuroNation" vor. Sie bietet Übungen für Gedächtnis, Konzentration und Orientierung – und ist sogar als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) verfügbar, die unter bestimmten Voraussetzungen ärztlich verordnet werden kann.
Die Online-Veranstaltung lebte aber nicht nur von Petras Input: Die Teilnehmenden beteiligten sich sehr aktiv im Chat und mit Wortmeldungen und brachten eigene Erfahrungen und App-Tipps ein. Genannt wurden unter anderem Fairtiq, eine App für einfaches Ticketing im öffentlichen Nahverkehr, sowie Karten- und Navigationslösungen wie OsmAnd und MAPS.ME. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen wurde außerdem die App Seeing AI empfohlen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz Texte, Objekte oder sogar Personen beschreiben kann.
So entstand ein lebendiger Austausch voller praktischer Tipps, der zeigte, wie vielfältig digitale Anwendungen den Alltag erleichtern können. Für Petra und den Digitalen Engel war die Veranstaltung ein schönes Beispiel dafür, wie Wissen nicht nur vermittelt, sondern gemeinsam erweitert wird – auch über viele Kilometer hinweg.
Die Präsentation der Veranstaltung finden Sie mit Klick auf folgenden Link: