Themenwoche Gesundheit: Elektronische Patientenakte (Vor-Ort-Veranstaltung in Michendorf)
Gemeinde Michendorf
Richard-Muth-Platz 1
14552 Michendorf
Deutschland
Zum Abschluss unserer Veranstaltungen im Rahmen der 11. Michendorfer Gesundheitswochen ging es für Petra noch einmal nach Michendorf – diesmal mit einem Thema, das aktuell viele Menschen beschäftigt: die elektronische Patientenakte (ePA).
Das Interesse war deutlich größer als bei der ersten Veranstaltung der Woche. Elf Teilnehmende, die Mehrheit davon Frauen, kamen in die Cafeteria des Michendorfer Rathauses. Und dort ging es dann – passend zum Ort – auch wirklich ans „Eingemachte“.
Zum Einstieg wollte Petra zunächst wissen, was die Teilnehmenden bereits über die ePA wussten. Die Antworten zeigten schnell: Ein Grundverständnis war vorhanden. Als Vorteil nannten mehrere Personen, dass Ärztinnen und Ärzte medizinische Informationen künftig leichter miteinander austauschen können. Als Nachteil sahen viele allerdings die Einrichtung des eigenen Zugangs. Genau deshalb waren die meisten gekommen: Sie wollten die ePA nutzen, wussten aber nicht genau, wie sie den Zugriff einrichten können.
Petra erklärte deshalb Schritt für Schritt, wie der Einstieg funktioniert. Zunächst ging es um die Voraussetzungen: Wer die ePA selbst verwalten möchte, benötigt in der Regel die App der eigenen Krankenkasse, ein internetfähiges Gerat und ggf. ein Kartenlesegerät. Während der Registrierung in der App erfolgt eine Identitätsprüfung, die je nach Krankenkasse unterschiedlich möglich ist. Petra ging auf diese Möglichkeiten ausfürlich ein.
Ein weiterer wichtiger Punkt war das Thema Datenschutz und Sicherheit. Petra erklärte, dass die Daten der ePA nicht irgendwo frei im Internet gespeichert werden, sondern innerhalb der sogenannten Telematikinfrastruktur – einem besonders gesicherten Gesundheitsnetzwerk in Deutschland. Gleichzeitig behalten Patient:innen die Datenhoheit: Sie können selbst festlegen, welche Ärztinnen, Ärzte oder Einrichtungen auf ihre Daten zugreifen dürfen und welche nicht. Auch einzelne Dokumente lassen sich ausblenden oder löschen.
Dabei wurde auch deutlich: Die Einrichtung kann zunächst etwas aufwendig wirken – doch ist diese Hürde einmal geschafft, lässt sich die ePA im Alltag vergleichsweise einfach nutzen.
Die Teilnehmenden stellten viele Fragen und nutzten die Gelegenheit, Unklarheiten direkt anzusprechen. Am Ende zeigte sich große Zufriedenheit mit der Veranstaltung. Eine Teilnehmerin brachte es besonders treffend auf den Punkt: „Das war unglaublich verständlich erklärt!“
Und so verließen am Ende alle die Cafeteria – nicht nur gut informiert, sondern auch ein gutes Stück schlauer als zuvor. Ein gelungener Abschluss der Vor-Ort-Veranstaltungen in Michendorf im Rahmen unserer Gesundheitswoche. Weitere Tipps zur digitalen Gesundheitsthemen haben wir Ihnen auf unserer Übersichtsseite zur unseren Themenwoche zusammengestellt.
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