Online-Veranstaltung | Elektronische Patientenakte (ePA)

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Deutschland

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Startfolie einer Powerpoint-Präsentation. Auf der Folie steht: "Herzlich willkommen zum Thema Elektronische Patientenakte (ePA)"

Die Elektronische Patientenakte (ePA) gehört zu den Themen, die bei den Vor-Ort-Veranstaltungen des Digitalen Engels besonders häufig gewünscht werden. Grund genug, das Thema einmal wieder online anzubieten. Das Interesse war auch digital groß: 65 Personen schalteten sich zur Online-Veranstaltung dazu. Zusätzlich wurde die Veranstaltung an drei weiteren Standorten gemeinsam verfolgt: fünf Personen in Eisenach, neun in Torgau und fünf in Warendorf nahmen am "Public Viewing" teil.

Wie gut kennen sich die Teilnehmenden eigentlich schon mit der ePA aus? Ein kurzes Stimmungsbild zu Beginn zeigte: Rund ein Drittel fühlte sich schlecht informiert, ein weiteres Drittel schätzte den eigenen Wissensstand als mittelmäßig ein. Nur 22 Prozent fühlten sich gut und gerade einmal fünf Prozent sehr gut informiert. Es gab also einiges zu tun.

Petra begann deshalb ganz grundlegend: Was ist die ePA eigentlich? Welche Informationen werden darin gespeichert? Und wer darf Dokumente in der elektronischen Patientenakte hinterlegen? Schritt für Schritt ging sie mit den Teilnehmenden die wichtigsten Grundlagen durch und erklärte auch, wie sich die ePA in den vergangenen Jahren entwickelt hat.Dabei spielte insbesondere der Wechsel vom Opt-in- zum Opt-out-Verfahren eine Rolle. Während Versicherte der Einrichtung einer ePA zunächst ausdrücklich zustimmen mussten, wird sie inzwischen grundsätzlich für gesetzlich Versicherte eingerichtet, sofern sie nicht widersprechen.

Auch die weitere Entwicklung der ePA war Thema. Petra gab einen Ausblick auf kommende Funktionen und Entwicklungen – unter anderem auf den digital gestützten Medikationsprozess, der sich derzeit noch in der Pilotphase befindet, sowie auf weitere Funktionen wie die Volltextsuche und Push-Benachrichtigungen.

Ein besonders wichtiger Teil der Veranstaltung war natürlich das Thema Datenschutz und Sicherheit. Denn gerade bei Gesundheitsdaten ist die Frage „Wer kann eigentlich was sehen?“ für viele Menschen entscheidend. Petra erklärte die Telematikinfrastruktur (TI), über die die verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitswesen sicher miteinander verbunden werden. Auch die Themen Datenhoheit und Gerätebindung wurden verständlich erklärt. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Rolle die eigenen Entscheidungen bei der Nutzung der ePA spielen und warum die persönlichen Gesundheitsdaten besonders geschützt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Identitätsprüfung bei der Einrichtung der ePA. Diese ist bei den Krankenkassen vorgesehen, wird aber nicht bei allen Kassen auf exakt dieselbe Weise umgesetzt. Deshalb kann Petra nur einen wichtigen Rat geben: Wer seine ePA einrichten möchte, sollte sich bei der eigenen Krankenkasse informieren, welche Schritte dafür konkret notwendig sind.

Für die vier größten Krankenkassen (nach Mitgliederzahl) finden Sie - wie in der Veranstaltung versprochen - die passenden Anleitungen zur ePA-Einrichtung:

Nach so vielen Informationen blieb natürlich noch ausreichend Zeit für Fragen. Und davon gab es einige. Die rege Beteiligung zeigte, wie groß der Informationsbedarf rund um die ePA weiterhin ist.

Am Ende der Veranstaltung wäre ein zweites Stimmungsbild interessant gewesen. Vermutlich hätten sich die Balken deutlich verschoben: Aus dem anfänglichen „schlecht informiert“ war bei vielen Teilnehmenden inzwischen ein deutlich sichereres Gefühl geworden.

Das bestätigten auch die zahlreichen Rückmeldungen im Chat: „DANKE! Super Vortrag, über ein sehr schwieriges Thema. Gut, angenehm und sympathisch erklärt. Es hilft mir wieder weiter.“ Eine weitere Rückmeldung lautete: „Sehr kompetenter Vortrag. Klasse und sehr informativ.“ Und auch: „Ein schwieriges Thema hervorragend erklärt.“ Das vielleicht schönste Fazit kam kurz und knapp: „Perfekte Veranstaltung.“

Vielen Dank für das tolle Feedback! Wir freuen uns, wenn wir auch bei einer der nächsten Online-Veranstaltungen wieder dabei sein dürfen. Auch dort erwarten Sie wieder verständlich aufbereitete Informationen.

Die Präsentation der Veranstaltung finden Sie hier:

(Das Dokument ist barrierearm, aber nicht vollständig barrierefrei.)