Informationsveranstaltung in Nennhausen: Mobilitäts-Apps im Alltag sicher nutzen

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Seniorenbeirat Amt Nennhausen
Buckower Str. 8B
14715 Nennhausen
Deutschland

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In einem Raum, der mit Vorhängen abgedunkelt ist, sitzen auf mehreren Stuhlreihen ca. 17 Personen, die nach vorne in die Kamera blicken. Im vorderen rechten Bildrand steht ein Beamer.

Nach den vergangenen Terminen in Potsdam-Mittelmark ging es für Petra zum letzten Einsatz dieser Woche noch auf einen Abstecher in den Landkreis Havelland – genauer gesagt nach Nennhausen. Eingeladen hatte der Seniorenbeirat Amt Nennhausen. Für den Digitalen Engel war es kein ganz neuer Ort: Theresa war Anfang des vergangenen Jahres bereits zu Gast. Nun durfte auch Petra Nennhausen kennenlernen.

Bei ihrer Ankunft wurde sie von Roland Scheel vom Seniorenbeirat begrüßt. Der Raum, der sonst auch für zahlreiche weitere Veranstaltungen und Sportgruppen genutzt wird, war bereits bestens für die Info-Veranstaltung vorbereitet. 17 Teilnehmende fanden sich ein. Besonders gefreut hat Petra, dass außerdem gleich drei Delegierte des Seniorenbeirats Premnitz dabei waren. Sie wollten den Digitalen Engel einmal persönlich kennenlernen und sich über das Angebot informieren.

Theresa hatte bei ihrem Besuch im vergangenen Jahr bereits die Grundlagen vermittelt und unter anderem gezeigt, wie sich Apps auf dem Smartphone installieren lassen. Darauf konnte Petra heute direkt aufbauen. Im Mittelpunkt standen dieses Mal Mobilitäts-Apps – passend für alle, die mit Bus und Bahn oder mit dem Auto unterwegs sind.

Zum Einstieg wiederholte Petra gemeinsam mit der Gruppe noch einmal die wichtigste Grundlage: Wo finde ich den App-Store beziehungsweise Google Play Store und wie lade ich eine App herunter? Danach ging es direkt an die Praxis. Alle Teilnehmenden installierten den DB Navigator, teilweise mit Unterstützung von Petra.

Anschließend wurde ausprobiert, was die App alles kann. Die Gruppe suchte Verbindungen heraus, schaute sich die Fahrplanauskunft und Echtzeitinformationen an und beschäftigte sich damit, wie man ein persönliches Konto anlegt und eine Fahrt bucht. Dabei gab es gleich einen kleinen Aha-Moment: Von Nennhausen nach Berlin geht es sogar ohne Umstieg. Für einige der Teilnehmenden eine ausgesprochen praktische Information. Als Alternative stellte Petra außerdem kurz die VBB-App vor, die insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg interessant ist.

Nach einer kurzen Pause wechselte die Gruppe vom öffentlichen Nahverkehr auf die Straße. Für die Autofahrer:innen standen Navigations-Apps auf dem Programm. Fast alle Teilnehmenden nutzten ein Android-Smartphone, sodass Google Maps bei den meisten bereits installiert war. Petra zeigte Schritt für Schritt, wie man einen Startpunkt und ein Ziel eingibt, eine passende Route auswählt und anschließend die Navigation startet. Und natürlich auch, wie man die Navigation wieder beendet – schließlich soll das Smartphone nicht noch minutenlang weiter navigieren, wenn man längst angekommen ist.

Doch Google Maps kann deutlich mehr, als nur den Weg von A nach B zu zeigen. Gemeinsam entdeckte die Gruppe weitere Funktionen: Restaurants, Hotels oder Aktivitäten lassen sich direkt über die App suchen und auf der Karte anzeigen. Auch Informationen zu Orten in der Umgebung können abgerufen werden.

Besonders interessant wurde es, als eine Teilnehmerin von einer eigenen Erfahrung erzählte: Sie hatte sich einmal unterwegs orientierungslos gefühlt. Ihr Sohn hatte ihr daraufhin das Google-Maps-Symbol auf die Startseite ihres Smartphones gelegt. Das half zwar beim schnellen Öffnen der App – doch mit dem eingebauten Kompass hatte sie sich bislang noch nicht beschäftigt. Petra zeigte deshalb der gesamten Gruppe, wie sich die eigene Ausrichtung auf der Karte erkennen lässt und wie der Kompass dabei helfen kann, sich zu orientieren.

Damit waren die zwei Stunden schnell vergangen. Anders als bei einer reinen Informationsveranstaltung konnten die Teilnehmenden heute vieles direkt am eigenen Smartphone ausprobieren. Vom Herunterladen einer App über die Suche nach einer Zugverbindung bis hin zur Navigation mit dem Smartphone wurde das Gelernte unmittelbar angewendet.

Und zum Glück gibt es in Nennhausen auch über Petras Besuch hinaus Unterstützung: Roland Scheel vom Seniorenbeirat engagiert sich selbst als Ansprechpartner für digitale Fragen und bietet einmal im Monat eine Sprechstunde an:

Regionale Angebote 

Monatliche Digital-Sprechstunde des Seniorenbeirats Amt Nennhausen

Sie möchten sicherer werden im Umgang mit Ihrem Smartphone oder Tablet? Sie fragen sich: Wie funktioniert eine App? Was ist beim Online-Einkauf zu beachten? Wie gehe ich mit sozialen Medien um? Was mache ich bei Problemen? Dann sind Sie herzlich eingeladen! 

Die Digital-Sprechstunde findet in der Regel am ersten Montag im Monat (außer im Juli und August) im Gemeindezentrum in der Buckower Straße 8B in 14715 Nennhausen statt. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Bitte bringen Sie Ihr Smartphone oder Tablet mit. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen - in ruhiger Atmosphäre und ohne Hektik. 

Bei weiteren Fragen steht Ihnen Vorsitzende Ingeborg Trägenap unter der 033878/ 61 022 als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Der Seniorenbeirat ist auch per E-Mail an seniorenbeiratamtnennhausen@gmail.com erreichbar. 

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