Digitaler Engel drei weitere Jahre im Einsatz für Ältere!

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Gruppenfoto Digitaler Engel mit Ministerin Lisa Paus
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Jörg Farys, DIE.PROJEKTOREN

Online einkaufen, Messenger Dienste nutzen oder das eigene Zuhause zum Smart Home umrüsten: Solche und weitere Fragen rund um die Digitalisierung beantwortet das mobile Ratgeberteam Digitaler Engel von Deutschland sicher im Netz älteren Menschen. Das Erfolgsprojekt wird nun bis Ende 2025 weitergeführt und unterstützt dabei zukünftig auch lokal ansässige Wissensvermittler:innen.  

Die Digitalisierung bietet Chancen, den Alltag zu bereichern und viele Prozesse deutlich zu erleichtern. Damit einher gehen die individuelle Selbstbestimmung und Teilhabe in einer digitalisierten Gesellschaft – auch im Alter. Bereits 2019 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend deshalb das Projekt Digitaler Engel ins Leben gerufen.

Mit zwei Infomobilen fahren Expert:innen mit dem Fokus auf ländliche Regionen durch Deutschland und suchen ältere Menschen auf, um mit passenden Angeboten und im persönlichen Austausch direkt vor Ort die Chancen des Internets aufzuzeigen. Welche das sein können, hat vor allem die COV-19-Pandemie als „Digitalisierungsbeschleuniger“ in der Zeit der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gezeigt.

Menschen sollten unabhängig vom Alter in der digitalen Welt unterwegs sein können, sagt Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Und natürlich möchten auch ältere Menschen online dabei sein. Wenn sie dafür Unterstützung benötigen, ist die persönliche Ansprache vor Ort wichtig. Deshalb haben wir das Projekt verlängert, so dass der Digitale Engel auch die nächsten drei Jahre durch Deutschland touren kann um ältere Menschen fit fürs Internet zu machen.“ 

Bis 2025 richtet sich das Angebot des Digitalen Engel zusätzlich auch an diejenigen, die auf lokaler Ebene Älteren Kompetenzen vermitteln.

„Um nachhaltige, vertrauenswürdige und kompetente Unterstützung für ältere Menschen vor Ort zu schaffen, schult der Digitale Engel zukünftig auch Wissensvermittler:innen. Damit entsteht ein Netz aus Ansprechpartner:innen vor Ort, welches konkrete Hilfe bei der Nutzung von digitalen Diensten leistet", so Joachim Schulte, stellvertretender Geschäftsführer von Deutschland sicher im Netz. 

Mit dem Projekt setzt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Ziel des DigitalPakt Alter um, Zugangshürden für ältere Menschen in die digitale Welt abzubauen. Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, die gemeinsam mit Deutschland sicher im Netz als eine von zehn Partnerorganisation in 2021 startete.